"Freiheit für Palästina "-Kampagne

Seit dem Ende des Krieges gegen den Gazastreifen am 26. August 2014 ist es in den Medien und den sozialen Netzwerken wieder ruhig geworden um den Nahostkonflikt, auch wenn sich die Situation keineswegs entspannt hat. Das durch die Besatzungsmacht verursachte Leiden und die Unterdrückung des palästinensischen Volkes in Gaza und im Westjordanland ist nach wie vor ungemildert. Auch die Todesopfer, welche die israelischen Aggressionen fordern, sind fast ausschliesslich Zivilisten. Internationale Solidarität ist ein wichtiger Bestandteil revolutionärer Politik und diese Solidarität muss kontinuierlich sein. Auch in Zeiten ohne mediale Aufmerksamkeit solidarisieren wir uns mit dem palästinensischen Befreiungskampf.

Natürlich solidarisieren wir uns nicht mit den reaktionären Kräften des palästinensischen Befreiungskampfes. Doch es gibt auch revolutionären Widerstand in Palästina. Diesen fortschrittlichen Organisationen gilt unsere Unterstützung. Die westlichen Medien konstruieren ein verzerrtes Bild von den bösen Arabern und den anständigen Israelis. Sie versuchen den Widerstand gegen die zionistische Besatzung zu diffamieren. So wird der palästinensische Befreiungskampf in Presseberichten auf Kräfte wie die Hamas oder den Islamischen Dschihad reduziert. Fortschrittliche linke Organisationen, wie beispielsweise die Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP), werden nicht erwähnt. Auch werden die unzähligen Verstösse des israelischen Staates gegen die Völkerrechte, und somit die eigene bürgerliche Moral, unter den Tisch gekehrt.

Im Gazastreifen und den besetzten Gebieten im Westjordanland bestreitet die Bevölkerung ihren Alltag unter enormen Schikanen und die Unterdrückung ist allgegenwärtig. Doch trotz brutaler Repression ist der Widerstand gegen die Besatzungsmacht in beiden Teilen Palästinas ungebrochen. Als Revolutionäre sehen wir es als unsere Pflicht an, uns auf die Seite der Unterdrückten zu stellen. Deshalb ist es wichtig die fortschrittlichen und säkularen Kräfte des palästinensischen Widerstandes zu unterstützen, wie beispielsweise die oben genannte Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP). Sie ist eine revolutionäre marxisitisch-leninistische Organisation und nimmt seit ihrer Gründung im Jahr 1967 aktiv am palästinensischen Befreiungskampf teil. Als drittstärkste politische Organisation in Palästina ist sie die einflussreichste revolutionäre Kraft und ein wichtiger Akteur in der dortigen Politik. Sie ist sozial fest in der Gesellschaft verankert und nach wie vor militärisch Aktiv im Widerstand gegen die Besatzung. Vor allem die grösseren Städte im Westjordanland und Nordgaza zählen zu den Hochburgen der PFLP. Ihr Ziel ist die Befreiung Palästinas von der zionistischen Besatzung und die Errichtung eines demokratischen sozialistischen Staates, der die Gleichberechtigung aller Bürgerinnen und Bürger, unabhängig der Religion oder des Geschlechts, garantiert. Zwar lehnt die PFLP die Zusammenarbeit mit zionistischen Organisationen ab, begrüsst aber eine Kooperation mit nicht zionistischen israelischen Gruppen.

Der alltägliche Kampf des palästinensischen Volkes gegen Unterdrückung und Besatzung geht weiter. Die internationale Solidarität ist wichtig für diesen Kampf und die fortschrittlichen revolutionären Organisationen, die darin aktiv sind!

Hoch die internationale Solidarität! Freiheit für Palästina!

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