Fremdbericht: Polizei Einsatz in Rosenberg!

Vorneweg: Dieser Bericht wurde uns mit der Bitte zugetragen, diesen zu veröffentlichen. Dem kommen wir nach.

Bericht:
Am Samstagabend, 15.09.2012 an einer Party in Rosenberg, Winterthur kam es zu gewalttäauml;tigen Übergriffen von Rund 20 Personen, im Alter von ca 15 – 20 Jahren. Einige Personen wurden bei Schlichtungsversuchen angegriffen und verletzt. Auch Frauen wurden angegriffen und die Gruppe kam nur zu der Party, um Leute zusammenzuschlagen. Nach einigen vergebenen Versuchen, bei der Polizei anzurufen, wurde am Telefon eine grosse Schläauml;gerei mit 30 Personen gemeldet, und erst nach ca. 30 Minuten, als die Täauml;ter schon lange geflüchtet sind, erschienen sie zu viert in zwei Personenwagen, zwei davon Verkehrspolizisten. Es kann nicht sein, dass bei vergleichsweise harmlosen Fällen wie zum Beispiel Ruhestöouml;rung oft ein Aufgebot von bis zu 15 Polizisten anwesend ist und sie viel schneller erscheinen.

Als die Polizei erschien, zeigte sie sich zudem üuuml;berhaupt nicht interessiert an dem Vorfall. Auf die Frage, wie und ob wir helfen können, sagten sie, dass sie nichts unternehmen wollen. Herr Scheibler von der Kantonspolizei Zürich meinte, er will gar nicht an diesem Ort sein und wir sollen doch in den Wald gehen, um uns zusammenschlagen. Auf die Frage, ob es ihn interessiert, dass Leute zusammengeschlagen wurden, sagte er (wörtliches Zitat): „Es geht mir am Arsch vorbei“. Er wollte uns auch seine Dienstnummer nicht nennen. Sie kümmerten sich auch überhaupt nicht um die Verletzten, obwohl einige bluteten. Sie sagten lediglich, sie können nicht alles auf einmal machen, jedoch standen sie nur herum und machten nichts. „Damit sie sich sicher fiühlen“, ist ein Zitat der Kantonspolizei. Aber anstatt dass sie uns zu helfen, drohte eine Polizisin nur, dass sie bei weiteren Problemen nochmals zu erscheinen, die Party aufzulösen und allen Anwesenden eine Anzeige zu machen. „Dein Freund und Helfer“. Davon haben wir jedoch nicht viel mitbekommen. Wir fühlen uns vollkommen ungerecht von der Polizei behandelt, da wir als Täter dargestellt wurden und sie sich überhaupt nicht um das geschehen scherten. Wir sind der Meinung, dass so etwas nicht sein kann und schämen uns für so eine Institution.

Denn wenn jemand zusammengeschlagen oder üuuml;berfallen wird, ist das Körperverletzung - ein Offizialdelikt. Die Polizei ist verpflichtet (!) etwas zu unternehmen, und dem Vorfall nachzugehen. Sie MÜSSEN einen Rapport sowie auch die Personalien. Eventuell hätten sie diese sogar von den Tätern aufnehmen können, wären sie 'rechtzeitig' vor Ort gewesen, und hätten sich bei einer gemeldeten Schlägerei mit über 20 Personen nicht eine halbe Stunde Zeit gelassen. Und solche Sprüche, wie sie gefallen sind, sind vollkommen inakzeptabel. So ein Verhalten zeugt in unseren Augen von Unfähigkeit und unfairem Behandeln.

Unsere Solidarität gegen Bullengewalt!