Feuer und Flamme den Ausschaffungsknästen

Ein junger Geflüchteter verweigert seine bevorstehende Ausschaffung, weil diese Ihn in den sicheren Tod treibt. Dafür steckt Ihn der schweizer Staat in den Knast. Nicht etwa weil er wegen einer kriminellen Handlung verurteilt wurde, sondern lediglich zur Sicherstellung seiner Rückkehr ins Heimatland. Diese Haft kann bis zu neun Monate andauern, und endet oftmals mit der gewaltsamen Abschiebung des, sich gefügig geprügelten, Geflüchteten.

Die brutalen Methoden der Polizei im Umgang mit „Störenfrieden“, wie es die Flüchtlinge in ihren Augen sind, sind nicht erst seit dem Tod von Khaled Abuzarifehs bekannt. Auch der, oftmals als „Selbstverteidigungswaffe“ propagierte, Schlagstock (welche bei manchem Leser schmerzhafte Erinnerungen hervorrufen könnte) oder der Taser werden von der Polizei eingesetzt, um allfälligen Widerstand bereits im Kern zu ersticken. Diese brutale Praktik ist meistens jedoch bloss ein Vorgeschmack darauf, was einem im Heimatland blüht.

Diese unmenschliche Praktik ist die Auswirkung rassistischen Politik des Migrationsregimes. Dass sie jedoch von einem Grossteil der Bevölkerung nach wie vor befürwortet wird, ist bei weitem das grösste aller Übel. Zeigen wir den inhaftierten Flüchtlingen ,dass sie nicht alleine sind, zeigen wir ihnen unsere Solidarität. Am Freitag, dem 7. Oktober setzen wir symbolisch ein Zeichen und versammeln uns um 20.00 Uhr am Bahnhof Glattbrugg (erreichbar mit Tram Nummer 10 und 12 oder 10 Minuten mit dem Zug von Zürich HB).

Von dort aus marschieren wir vor den Ausschaffungsknast um eine Kundgebung abzuhalten und unsere Solidarität mit den Häftlingen auszudrücken. Die Kundgebung soll mehrsprachig stattfinden um sicherzustellen, dass sie von den Häftlingen auch verständlich ist. Für den weiteren Verlauf des Abends ist eine Soliparty geplant. DIe Infos zur Party gibt es hier.

Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung!
Sagt es weiter und kommt an die Demo!

**!OPEN THE BORDERS!**