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Gedenkveranstaltung für für Dmitry Petrov




Am Samstag beteiligten wir uns an einer Gedenkveranstaltung für den Genossen Dmitry Petrov in Bern. Dmitry kämpfte seit jungen Jahren immer und mit all seinen Mitteln auf unserer Seite der Barrikade. Sein Kampf begann in den Strassen von Moskau, wo er gegen Nazis und den Staat kämpfte. Immer wieder organisierte er militante Sabotageaktionen gegen die Repressionsapparatur von Putin.


Auch bei den Kämpfen auf dem Maidan in Kiew 2014 und denn Aufständen in Minsk war er an vorderster Front dabei. Dazwischen war er mehrere Jahre in Rojava, wo er sich an der Revolution beteiligte. Als er wieder nach Europa zurückkehrte, brach in Russland eine Repressionswelle über Linke ein, welche auch viele seiner Genoss_innen traf. Also ging er in die Ukraine ins Exil, um dort Genoss_innen zu unterstützen und den Widerstand gegen die Repression mitzuorganisieren.


Als im Februar 2022 ihn der Krieg in der Ukraine einholte, entschloss er sich zusammen mit Genoss_innen dem russischen Angriff zu stellen. Was ihm aber immer wichtig war, ist, dass dies zum Schutze der Bevölkerung getan wurde und nicht für den ukrainischen Staat. Ebenfalls sah er es nicht als Kampf gegen die russische Bevölkerung, welcher er weiter sehr verbunden war, sondern gegen Putin und sein Militär.


Im Frühjahr 2023 fiel er mit zwei Genossen in der Schlacht um Bachmut. Dima war und bleibt ein internationalistisches Beispiel des politischen Kampfes, unter allen Bedingungen, ein Beispiel des revolutionären Austauschs über die einzelnen ideologischen Tendenzen hinweg. Sehit namirin!

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