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Revolutionäre 8. März Demonstration



Communiqué zur revolutionären 8. März Demonstration in Zürich

Heute am 9. März 2024 trafen wir uns im Herzen des Kapitals: In Zürich am Paradplatz haben sich über 3000 Frauen, Lesben, inter, non-binäre, trans, agender und genderqueere Menschen für den feministischen Kampftag die Strasse genommen! Selbstbestimmt sind wir im Kreis 1 Zürichs gestartet, um gemeinsam gegen Krieg, Kapital und Patriarchat ein Zeichen zu setzen.

Unser Kampf auf der Strasse ist mit allen revolutionären feministischen Kämpfen international verbunden: Mit den untergetauchten Antifaschist*innen, die von Auslieferung bedroht sind, mit der kurdischen feministischen Verteidigung der Revolution in Rojava, mit dem Kampf für Selbstbestimmung in Chiapas, aller FLINTAQ-Personen im Sudan, mit der palästinensischen Bevölkerung und mit allen FLINTAQ-Personen auf der Welt, die tagtäglich vom Patriarchat ausgebeutet werden. Unsere Solidarität ist grenzenlos!

Wir haben uns trotz des Einschüchterungsversuches der Bullen auf dem Paradeplatz besammelt und uns mit einem Tanz der kurdischen Frauen eingestimmt. Mit einer Aktion des 8MRZ Unite Bündnisses auf dem Tramhaus wurde aufgezeigt, wieso wir gegen Krieg, Patriarchat und Kapital kämpfen und welche Bewegungen eine Perspektive gegen die Barbarei der Herrschenden aufbauen. Ihren Kampf tragen wir auch auf unsere Strassen und so zogen wir los. Das Grossaufgebot der Marionetten des Staates und des Kapitals zeigte erneut auf, wie sehr sich die Herrschenden vor uns fürchten. Mit Wasserwerfern, Gitterwägen und Co. sind die Blauen ausgerückt, um uns einzuschüchtern, doch wir liessen uns nicht zurückdrängen und haben unseren Widerstand gegen ihr System auf die Strasse getragen. Mit dabei waren die revolutionären türkischen Frauenorganisationen yeni kadin und Partizan, der Rat der kurdischen Frauen Beritan, die FLINTAS von Free Iran sowie ein Block des Palästina Komitees Zürich. Auch Ni una menos war dabei, denn der 8.März ist auch ein Kampftag gegen patriarchale Gewalt!

Unserer Wut haben wir mittels einer Vielfalt an Aktionen und Reden Luft gemacht: Zum Beispiel gab es Sprays gegen die Privatbank Von Tobel und die Krankenkasse Sanitas, antifaschistische Grüsse wurden am ungarischen Konsulat hinterlassen und am neuen Google-Standort an der Müllerstrasse gab es einen Farbangriff. Grosskapitalistische Gentrifizierer sind genauso unsere Ziele wie imperialistische Ausbeuter sowie patriarchale und reaktionäre Machthaber. Zum Abschluss wurde auf dem Ni-Una-Menos-Platz eine Drohne des türkischen Faschismus abgefackelt.

Heute waren wir tausende und wir werden noch viel mehr! Die revolutionäre feministische Bewegung ist auch in Zürich unaufhaltbar. Wir kämpfen weiter - morgen, in einem Monat und in einem Jahr - bis zur Revolution! Für und mit unseren Genoss*innen auf der ganze Welt für eine selbstbestimmte, befreite Zukunft ohne Ausbeutung und Diskriminierung! Gegen Krieg, Kapital und Patriarchat. Die Zukunft gehört uns!


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