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8. März Demo in Zürich

  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Communiqué: @8.mrz Unite Zürich


Kapitalismus heisst Krieg! Feministisch, militant gegen den Feind im eigenen Land. Anlässlich dem diesjährigen 8. März, dem feminstischen/ Frauenkampftag, haben wir uns heute wiedereinmal im Herzen der Bestie, auf dem Paradeplatz versammelt. Wir waren viele! Fast 10 000 FLINTAs haben laut, selbstbestimmt und militant ihre Wut auf die Strassen getragen.


Mit einer anfänglicher Performance auf dem Paradeplatz haben wir auf die Komplizenschaft der Schweiz in den zahlreichen Kriegen und Genoziden auf dieser Welt aufmerksam gemacht. Diese setzt sich durch Waffen oder Kapitalexporte aber auch Kürzungen im Sozialwesen für höheres Militärbudget zusammen. Im Krieg sind sexualisierte Gewalt, Feminizide und Entrechtung gezielte Waffen der Unterdrückung. Frauen und queere Personen der Arbeiter:innenklasse tragen weltweit die Hauptlast imperialistischer Kriege. Doch wir wissen auch das wir die Macht haben eine neue Welt zu schaffen. Kollektiv haben wir Kapital, Krieg und Aufrüsung wortwörtlich zerschlagen. Heraus kam eine selbstbestimmte Demo!


Wir sind losgezogen und haben auf dem Platz ein riesiges Jin Jiyan Azadi hinterlassen. Zusammen haben wir gesungen:  «ihr wüssed mir sind gföhrlich drumm stelled ihr viel bulle». Mit Gummischrot, Pfefferspray, Gitterwägen und Wasserwerfer wollten uns die Bullen in Schach halten, doch das ist ihnen nicht gelungen. Wir waren frech und haben uns immer wieder selbstbestimmt durch die Strassen von Zürich bewegt. Das grosse Bullenaufgebot wird uns niemals davon abhalten, unsere politische Perspektive zu formulieren und für eine gerechte Zukunft für Alle zu kämpfen.


«O li o li o la, doch mir nämed ois die Strass» haben wir weitergesungen und dies auch direkt in Taten umgesetzt. Für uns ist klar, feministsich Kämpfen bedeutet die Kriegstreiber*innen hier anzugreifen. Das haben wir heute gemacht. Mit Sprays und farbigen Flaschen sind wir durch Zürich gezogen. Kriegstreiber wie die UBS wurden markiert und andere Profiteure wissen morgen auch von unserem Besuch.

Die grossen schönen Scheiben von Tamedia wurden Rot eingefärbt. Noch immer verharmolsen schweizer Medien patriarchale Gewalt, die imperialistischen Kriege der USA und ihrer Komplizen. Auch haben wir das Bezirksgericht markiert. Die rote Farbe auf dem Boden steht für das Blut von Frauen, das jedes Jahr vergossen werden muss, ohne dass die Täter je bestraft werden. Für uns ist klar, wir können uns nicht auf den Justizapparat verlassen. Darum gründen wir unsere eigenen Banden, wir schauen solidarisch aufeinander und kämpfen weiter. Über den 8. März hinaus.


Unser Kampf ist nicht nur hier in Zürich. Wir stehen in Solidarität mit allen kämpfenden FLINTAs auf dieser Erde. Egal ob in Rojava, im Iran, in der Westsahara, in Palästina, auf den Philipinen, in Kuba, im Sudan oder in Chiapas: unser Kampf ist der Gleiche:

JIN JIYAN AZADI!

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