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Revolutionärer 1. Mai in Zürich 2025

  • 30. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Der Erste Mai ist seit bald 140 Jahren der internationale Kampftag der arbeitenden Klasse und der unterdrückten Völker. Dieses Erbe wurde heute in Zürich fortgeführt, ganz im Sinne der weltweiten Kämpfe gegen Ausbeutung und Unterdrückung. Der 1. Mai ist ein Tag, der Perspektiven jenseits des Kapitalismus fassbar macht. Es ist der Tag, an dem die vielen internationalen Kämpfe von Rojava, über Palästina, Argentinien, Iran bis hier nach Zürich auf der Strasse zusammenkommen.

So wurden an der Demonstration am Morgen mit ueber 3000 Leuten im revolutionären Block Parolen aus aller Welt auf die Strasse getragen. Diese Parolen wurden mit Sprays an die Wände Zürichs gemalt, sodass sie noch lange das Stadtbild prägen werden. Es wurden Krankenkassen, Bonzenschuppen und Banken mit der klaren Botschaft angegriffen: Der Kapitalismus ist ein System, das nur wenigen dient, während es die Mehrheit unterdrückt.

Der 1. Mai reiht sich auch in die Tage ein, an denen eine andere Welt greifbar wird. Sie blitzt dort auf, wo sich Bewegungen organisieren, am 8. März etwa, dem internationalen feministischen Kampftag oder in den Betriebskämpfen der Arbeiter_innen bei der Post und in Schweizer Stahlwerken, die sich gegen Entlassungen und schlechte Arbeitsbedingungen erheben.

Nach der Morgendemonstration startete der Revolutionäre Treff auf dem Kanzleiareal mit einer klassenkämpferischen Stimmung, getragen durch die Konzerte von OleKanone, Nova und MzumO. Mehr als tausend Leute besammelten sich anschliessend in der rot eingefärbten Langstrasse. Durch Transpi-Drops, Feuerwerke und Feuer im Quartier wurde deutlich: Dieses Quartier und somit auch der Nachmittag des 1. Mai gehört der revolutionären Bewegung. Die heranrasende Velodemo unterstrich die Vielfalt der Aktionen an diesem Nachmittag. So machten Kämpfer_innen auf und zogen selbstbestimmt durch den Kreis 4. Auf der Kasernenstrasse, Höhe Militärstrasse versuchten die Bullen ueberfordert, die Demonstration mit Gewalt aufzulösen. Es gelang ihnen aber nur einen Bruchteil der Demonstrierenden zu kesseln und das unter widrigsten Umständen: Sie wurden mit Parolen, Wasserballons und weiteren Materialien angegriffen.

Unsere Antwort auf ihre Repression, Kriege, den Rechtsruck und die Klimakrise ist die internationale Solidarität. Seit jeher geht es am 1. Mai darum, diese Solidarität zu organisieren und diesen historischen Kampftag in der Gegenwart zu verteidigen. Der heutige Tag hat gezeigt: wenn verschiedene Bewegungen zusammenspannen und diese Kraefte zu einer geballten Faust formen, dann wird revolutionaere Gegenmacht fassbarer.

 
 
 

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