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Kein ruhiges Hinterland! SMASH WEF!

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Kein ruhiges Hinterland!


In den letzten Monaten entflammten in vielen Ländern des Globalen Südens Aufstände der Jugend gegen ihre korrupten Regierungen. Sie kämpfen für ihre Perspektive. Die lokalen kapitalistischen Eliten, gegen die sich die Proteste richten, sind eng in die Ausbeutung ihrer eigenen Länder verwickelt. Sie machen die Arbeitskräfte und Rohstoffe zu möglichst 'günstigen' Bedingungen für ausländisches, unter anderem schweizer Kapital zugänglich. Darum haben wir in den letzten Tagen den Konzernen Holcim und Glencore einen Besuch abgestattet und gezeigt, dass sie angreifbar sind. Denn diese Konzerne sind schweizer Kapital, welches in der ganzen Welt habgierig ihre Profite maximiert. Solidarisieren wir uns mit den Aufständen der unterdrückten Jugend. Solidarisieren wir uns, indem wir die Feinde unsere Klasse hier bei uns angreifen.


Holcim hat an mehreren Orten in der Schweiz Firmensitze und ist in mehr als 70 Ländern aktiv. Holcim ist als milliardenschwerer Zementhersteller, sowie einer der grössten Umweltverschmutzer weltweit bekannt. Sie profitieren vom ruhigen Hinterland in der Schweiz: Von der politischen und wirtschaftlichen Stabilität, die es ihnen erlaubt ungestört ihre Geschäfte zu machen. Wenn also Lafarge (die Firma welche sich mit Holcim fusioniert hat) dem IS Millionen in Syrien zahlt, nur um selber in der Region weiter Geschäfte machen zu können, ist dies nicht weiter verwunderlich. Über Leichen zu gehen ist ein tägliches Geschäft für sie.


Ebenso hat Glencore in der Schweiz ihren Hauptsitz, genauer in Baar. Sie sind durch ihre vielen Tochterunternehmen global am Abbau und Verkauf von vielen verschiedenen Rohstoffen beteiligt. Dabei steht für sie der Profit an erster Stelle und Ausbeutung von Mensch und Natur gehört für sie zu ihrem Business. Seien es die Unterdrückung von Gewerkschaftsstrukturen in Südamerika, Kinderarbeit oder die hohen Treibhausgasemissionen, welche sie zu einem den klimaschädlichsten Konzernen der Welt macht. Glencores Kupfermine in Sambia verpestet die Luft mit tödlichen Schwefeldioxid-Wolken. Im Kongo kontaminieren Kupfer- und Kobaltminen die Böden, die Dämpfe in der Luft sind lebensgefährlich.


Beide zusammen sind am WEF, dem World Economic Forum, vertreten und vernetzten sich bei dem jährlichen Treffen in Davos. Das WEF ist ein Ort, an welchem sie in den ruhigen schweizer Bergen neue Beziehungen entstehen lassen und alte pflegen können. Geben wir ihnen nicht die erhoffte Ruhe im Hinterland, wehren wir uns und solidarisieren wir uns mit den Aufständen der Jugend im Globalen Süden. Denn diese Konzerne sind die, welche von den ausbeuterischen Strukturen des Kapitalismus und Imperialismus profitieren. Sie sind die, die auf uns Arbeiterinnen scheissen und kein Problem damit haben, die Lebensumstände zu verschlechtern. Sie sind die, die wegen ihren kapitalitischen Interessen unserer Lebensgrundlage, die Erde, zerstören. Deshalb:


Alle an die Smash WEF Demos!

17.01.26 15:00 Bahnhofplatz in Bern

19.01.26 18:30 Bürkliplatz in Zürich

Hoch die internationale Solidarität!

Kampf dem Kapital bis unser Frieden siegt!

 
 
 

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